Spirituelles Tantra

Der Weg zur Akzeptanz

Die im Westen vorherrschende Meinung das Tantra lediglich Sexpraktiken beinhaltet, hat mit dem eigentlichen spirituellen Tantra nicht wirklich was zu tun. Es kommt daher, dass eine spezielle Form des Tantra, der sogenannte Neo-Tantrismus verbreitet wurde, wo sexuelle Praktiken im Vordergrund stehen. Oftmals wurde der spirituelle Hintergrund nicht mehr mit einbezogen, so blieben nur noch die erotischen Praktiken, welche als Tantra Massagen vermarktet und angeboten werden und heute deshalb oft mit Vorurteilen der Gesellschafft behaftet ist.,

 

Wie Osho es schön bezeichnet, ist der Tantraweg für mich der Weg des Akzeptierens (oder das Lehren und lernen dessen).

 

Tantra ist ein umfangreiches spirituelles Verständnis das erwächst aus diesem Weg des zu sich Stehens, sich selber Erkennens und sich selber sein, mit all seinen Aspekten.

 

Das Tantra ist weder eine Religion noch eine Sekte, das Tantra ist für mich ein Ausdruck von Leben selbst. Tantra lehnt nichts ab, sondern lässt alles zu. Integriert alles, auch die Sexualität, somit ist Tantra einer der wenigen spirituellen Wege, der nicht darauf abzielt die Sexualität zu unterdrücken, da sie auch ein wesentlicher Bestandteil der Schöpferkraft des  Menschseins ist.

 

Der tantrische Weg hat immer auch mit einem Bewusstseinsprozess und somit auch mit dem Kundalini-Prozess zu tun.